Kosten der Website-Erstellung für KMU — Preisorientierung und Angebote richtig lesen
· Go Komura · Website-Entwicklung, SEO, Website-Optimierung, KMU, Preisorientierung, Angebote
Die üblichen Kosten für eine Website-Erstellung unterscheiden sich stark nach Zweck und Umfang. Für eine Website als digitale Visitenkarte sind einige hunderttausend Yen eine häufige Orientierung, für eine Website zur Anfragegewinnung etwa ab einer Million Yen. Der bloße Vergleich der Beträge reicht jedoch nicht. Vor dem Vergleich müssen Sie die Aufschlüsselung des Angebots und die Möglichkeiten und Grenzen jeder Preisstufe verstehen.
Häufig hören wir: „Wir haben mehrere Angebote für die Erstellung einer Website eingeholt, aber die Preisunterschiede sind so groß, dass wir nicht wissen, was wir glauben sollen.“ Ein günstiges Angebot ist nicht automatisch eine schlechte Wahl, und ein teures nicht automatisch eine gute. Ein großer Teil der Differenz entsteht durch den jeweils enthaltenen Arbeitsumfang.
Dieser Artikel richtet sich an Inhaberinnen, Inhaber und Verantwortliche kleiner und mittlerer Unternehmen, die eine Website-Erstellung erwägen. Er ordnet allgemeine Preisorientierungen und das Lesen von Angeboten ein. Er stützt sich nicht auf eine bestimmte Umfrage; lesen Sie ihn daher als praktische Orientierung. Eigene konkrete Preise behandeln wir hier ebenfalls nicht. Für individuelle Kosten besuchen Sie die Seite Website-Erstellung oder kontaktieren Sie uns.
1. Die Schlussfolgerung zuerst — Preisübersicht auf einen Blick
Die folgende Übersicht trennt Anfangs- und monatliche Kosten nach Ziel und Umfang.
| Zweck / Umfang | Orientierende Anfangskosten | Orientierende monatliche Kosten | Erwartete Seitenzahl |
|---|---|---|---|
| Digitale Visitenkarte (Unternehmensdarstellung im Mittelpunkt) | 100.000–400.000 Yen | etwa 0–5.000 Yen | etwa 5–10 Seiten |
| Website zur Leadgewinnung (Anfragen erzielen) | 500.000–1.500.000 Yen | etwa 5.000–30.000 Yen | etwa 10–30 Seiten |
| Relaunch (Umbau einer bestehenden Website) | 600.000–2.000.000 Yen | etwa 5.000–30.000 Yen | abhängig von der bestehenden Struktur |
| Große oder funktionsreiche Website | ab 1.500.000 Yen | ab 10.000 bis einige zehntausend Yen | mehr als 30 Seiten oder eigene Funktionen |
Dabei sind einige Punkte wichtig.
- „Anfangskosten“ sind hier eine einmalige Zahlung für Planung, Design, Umsetzung und das Einpflegen der Texte.
- „Monatliche Kosten“ setzen Server- und Domainpflege sowie kleinere Wartungsarbeiten voraus. Größere Änderungen oder zusätzliche Seiten werden in der Regel getrennt berechnet.
- Die Bandbreite ist groß: Selbst bei gleichem Zweck und Umfang unterscheiden sich enthaltene Leistungen und Qualitätsniveau je Anbieter.
- Die Tabelle ist nur eine allgemeine Orientierung und variiert nach Branche, Region und Dienstleister.
Beurteilen Sie günstig oder teuer nicht allein anhand der Zahl. Prüfen Sie vor dem Vergleich die im nächsten Kapitel erläuterte „Aufschlüsselung“.
2. Die Aufschlüsselung des Angebots — wofür das Geld ausgegeben wird
Die Kosten der Website-Erstellung bestehen im Wesentlichen aus fünf Positionen. Ein Vergleich wird leichter, wenn klar ist, welcher Position jede Zeile des Angebots zuzuordnen ist.
| Position | Inhalt der Arbeit | Beispiele für Angebotsbezeichnungen |
|---|---|---|
| Planung und Strukturkonzept | Ziele ordnen, Zielgruppe festlegen, Sitemap und Seitenstruktur entwickeln | Projektsteuerung, Planung, Website-Konzept |
| Design | Gestaltung von Start- und Unterseiten, Farben und Typografie | Design, UI-Design |
| Umsetzung | Programmierung, CMS-Integration, Mobilanpassung und Funktionstests | Programmierung, Implementierung, Erstellung |
| Texte und Fotos | Texte schreiben und bearbeiten, Fotos aufnehmen oder auswählen, Illustrationen erstellen | Text, Fotografie, Materialerstellung |
| Veröffentlichung und Wartung | Server- und Domaineinrichtung, Go-live und kleine monatliche Korrekturen | Veröffentlichungssetup, Wartung, monatlicher Support |
Beim Vergleich ist besonders bei Angeboten Vorsicht geboten, die nur „Pauschale“ nennen. Formulierungen wie „Design pauschal“ oder „Erstellung pauschal“ sind nicht automatisch problematisch, aber bestätigen Sie immer folgende Punkte:
- Wie viele Seiten enthalten sind.
- Ob Ihr Unternehmen oder die Entwicklungsfirma Texte und Fotos vorbereitet.
- Ob Mobilanpassung, also Responsive Design, enthalten ist.
- Wie viele Korrekturschleifen nach der Veröffentlichung und für wie viele Monate enthalten sind.
- Welcher Einheitspreis für zusätzliche Seiten oder weitere Korrekturen gilt.
Ein Pauschalangebot ohne diese Klarstellungen führt später leicht zu Zusatzkosten. Fragen Sie bereits während der Angebotserstellung nach und lassen Sie sich die Antworten schriftlich oder per E-Mail geben; das verhindert spätere Probleme.
3. Was in welcher Preisstufe möglich ist — Entscheidungstabelle
Auch unter der Bezeichnung „Website-Erstellung“ verändert sich mit der Preisstufe, was realistisch leistbar ist. Die Tabelle hilft, Erwartungen vor der Beauftragung richtig einzuordnen.
| Preisstufe | Was Sie erwarten können | Was normalerweise nicht enthalten ist |
|---|---|---|
| Bis 300.000 Yen | Template-basiertes Design, Struktur von etwa 5–10 Seiten, grundlegende Mobilanpassung | Individuelles Design, Copywriting, Fotoshooting, SEO-Konzept, komplexes Anfrageformular |
| 300.000–1.000.000 Yen | Gewisses individuelles Design, Beratung zur Seitenstruktur, teilweises Einpflegen von Texten, grundlegendes On-Page-SEO | Professionelle Fotografie, Texte für viele Seiten, laufende SEO-Maßnahmen, Entwicklung eigener Funktionen |
| Ab 1.000.000 Yen | Struktur nach Ziel und Zielgruppe, individuelles Design, SEO-bewusste interne Architektur und sorgfältiger Anfrageweg | Auch hier werden Fotografie, Copywriting und laufende SEO-Arbeit oft gesondert berechnet |
Am häufigsten entstehen Missverständnisse bei „Copywriting“, „SEO-Konzept“ und „Fotografie“.
- Copywriting: Viele Angebote enthalten das „Einpflegen“ von Texten in die Website, nicht aber das „Schreiben“, also das Ausarbeiten der Texte. Selbst wenn Schreiben enthalten ist, gibt es meist eine Obergrenze bei Seitenzahl oder Zeichenumfang.
- SEO-Konzept: Selbst wenn „SEO enthalten“ steht, kann sich die Arbeit auf einfache interne Tag-Einstellungen beschränken. Laufende Keyword-Recherche, Content-Erweiterung und der Aufbau externer Relevanz sind häufig ein separater Vertrag mit separaten Kosten.
- Fotografie: Professionelle Fotografie wird mit Ausstattung, Anfahrt und Nachbearbeitung oft zu einer eigenen Angebotsposition. Ist sie nicht enthalten, werden Fotos des Unternehmens oder Stockbilder verwendet.
Gehen Sie nicht von der Annahme aus, „in dieser Preisstufe muss diese Leistung enthalten sein“. Die konkrete Bestätigung während der Angebotserstellung führt zu einem Auftrag, den Sie später nicht bereuen.
4. Nicht nur die Anfangskosten vergleichen — Betriebskosten und Eigentum
Beim Angebotsvergleich werden die laufenden Kosten nach der Veröffentlichung und die Frage, wem die Website tatsächlich „gehört“, leicht übersehen.
Was die monatliche Wartungsgebühr enthält
Der Inhalt der monatlichen Wartungsgebühr unterscheidet sich je Anbieter stark, besteht aber meist aus folgenden Elementen:
- Pflege von Server und Domain;
- kleine Textkorrekturen und Bildaustausch;
- Erstreaktion bei Störungen;
- Aktualisierung von CMS und Plugins;
- Sicherheitsüberwachung und Reaktion.
Der Unterschied zwischen „5.000 Yen pro Monat“ und „30.000 Yen pro Monat“ ist meist nicht nur eine Frage der Marge, sondern des abgedeckten Umfangs. Klären Sie, wie viele Änderungen enthalten sind und wie schnell bei einer Störung ungefähr reagiert wird.
Auf Vendor Lock-in achten
Eine Website auf einem proprietären CMS oder einer Struktur, die nur die ursprüngliche Entwicklungsfirma verändern kann, kann beim Vertragsende oder Anbieterwechsel erhebliche Probleme bereiten. Bestätigen Sie vor der Unterschrift:
- Handelt es sich um ein verbreitetes CMS wie WordPress oder um eine Eigenentwicklung?
- Erhalten Sie bei Vertragsende alle Website-Daten und den Quellcode?
- Kann die Wartung an ein anderes Unternehmen übergeben werden?
Auf wessen Namen Domain und Server registriert sind
Leicht übersehen wird auch, auf wessen Namen Domain und Serververtrag laufen. Sind sie auf die Entwicklungsfirma registriert, kann es beim Vertragsende schwierig werden, die Domain zu übertragen oder die Website weiter zu nutzen.
- Registrieren und halten Sie die Domain auf den Namen Ihres eigenen Unternehmens.
- Registrieren Sie nach Möglichkeit auch den Serververtrag auf Ihr Unternehmen oder halten Sie zumindest die Vertragsbedingungen schriftlich fest.
- Klären Sie vorab, was bei der Kündigung bei Ihnen verbleibt: Daten, Quellcode, Domain, Bildmaterial usw.
Wer nur nach niedrigen Anfangskosten entscheidet, kann später im Betrieb oder beim Wechsel von der Website auf versteckte Kosten und Einschränkungen stoßen. Ein langfristiger Vergleich ist wichtig.
5. Was intern vor der Angebotseinholung zu entscheiden ist
Wie präzise und vergleichbar Angebote sind, hängt stark von der Vorbereitung auf Auftraggeberseite ab. Entscheiden Sie vor der Anfrage zumindest grob intern über folgende Punkte:
- Ziel: digitale Visitenkarte, Gewinnung von Anfragen oder Stärkung des Recruitings;
- Zielgruppe: welche Unternehmen und welche Verantwortlichen dort die Website erreichen soll;
- Grober Seitenplan: welche Seiten ungefähr benötigt werden, etwa Unternehmensvorstellung, Leistungen, Referenzen oder Recruiting;
- Aufteilung für Texte und Fotos: ob Ihr Unternehmen diese liefert oder die Entwicklungsfirma damit beauftragt wird.
Fordern Sie Angebote an, während diese vier Punkte unklar bleiben, arbeitet jede Firma mit anderen Annahmen; ein Vergleich der Beträge ist dann kein echter Vergleich. Eine Firma kann günstig anbieten, weil sie davon ausgeht, dass der Kunde Texte liefert, während eine andere Copywriting einrechnet.
Wenn es intern schwerfällt, Ziel und Zielgruppe in Worte zu fassen, kann dies selbst auf ein tieferes Website-Problem hinweisen. Wie im Artikel „Warum auf der Website eines technischen Unternehmens nicht klar wird, was es eigentlich tut“ erläutert wird, führt die fehlende Ein-Satz-Erklärung der eigenen Tätigkeit oft schon vor der Angebotseinholung zu Schwierigkeiten bei der Anforderungsordnung. Ziel und Zielgruppe so weit wie möglich intern zu formulieren, macht die Angebotseinholung deutlich reibungsloser.
6. Kosten senken — und was nicht gekürzt werden sollte
Bei begrenztem Budget gibt es mehrere Wege, Kosten zu verringern. Entscheidend ist, zwischen den Teilen zu unterscheiden, die man reduzieren kann, und denen, deren Kürzung verhindert, dass die Website Ergebnisse liefert.
Wirksame Sparmöglichkeiten
- Seitenzahl verringern: Auf die tatsächlich nötigen Seiten beschränken und weitere später schrittweise ergänzen.
- Vorlage nutzen: Eine vorhandene Vorlage als Basis verwenden, statt ein individuelles Design von Grund auf zu entwickeln.
- Texte intern vorbereiten: Texte und Fotos im Unternehmen erstellen und den Umfang der Entwicklungsfirma auf die Umsetzung begrenzen.
Diese Wege senken die Kosten meist, ohne die Qualität der Website stark zu beeinträchtigen.
Was nicht gekürzt werden sollte
Die Kürzung der folgenden Elemente birgt dagegen das Risiko, dass die Website zwar „existiert“, aber nicht funktioniert:
- Textqualität: Wer zugunsten des Preises die Ausarbeitung der Texte weglässt, erhält leicht eine Website, die nicht vermittelt, was das Unternehmen tut.
- Anfrageweg: Schlechte Platzierung der Anfrage-Schaltfläche oder ein unklarer Fragebogen führt dazu, dass potenzielle Interessenten abspringen.
- Mobilanpassung: In vielen Branchen ist der mobile Zugriff heute der Hauptzugang; eine Kürzung verschlechtert die Nutzbarkeit der gesamten Website.
Besonders wichtig ist der Anfrageweg. Wie im Artikel „Drei Stellen, die auf einer Website ohne Anfragen zuerst zu korrigieren sind“ erläutert wird, verwandelt sich selbst ein gut finanziertes Projekt nicht in Anfragen, wenn die Verbindung zwischen Startseite, Leistungsseiten und Kontaktseite schwach ist. Halten Sie beim Kostensparen die Grenze ein: Was auch immer Sie kürzen, die Fähigkeit der Website, Leads und Anfragen zu gewinnen, darf nicht leiden.
Zusammenfassung
Die Kosten für Website-Erstellung reichen je nach Ziel und Umfang von einigen hunderttausend bis mehreren Millionen Yen. Statt nur nach der Höhe des Betrags zu entscheiden, vergleichen Sie anhand dieser drei Punkte:
- Anfangskosten und monatliche Kosten getrennt prüfen;
- die Aufschlüsselung — Planung, Design, Umsetzung, Texte/Fotos sowie Veröffentlichung/Wartung — ansehen und bei Pauschalpositionen nach dem enthaltenen Umfang fragen;
- eine Preisstufe wählen, die zum Ziel des Unternehmens passt, und dabei die Möglichkeiten und Grenzen jeder Stufe berücksichtigen.
Außerdem ist es der kürzeste Weg zu wirklich vergleichbaren Angeboten, vor der Anfrage intern Ziel, Zielgruppe, groben Seitenplan und die Aufteilung von Texten und Fotos festzulegen.
Für konkrete Beratungen unter Berücksichtigung des Kostenrahmens helfen wir gern über die Seite Website-Erstellung oder über Kontakt.
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Häufige Fragen
Fragen, die in Beratungen zu diesem Artikelthema häufig gestellt werden.
- Können Fördermittel für die Erstellung einer Website genutzt werden?
- Einige kommunale und staatliche Förder- oder Zuschussprogramme decken Kosten für die Website-Erstellung ab. Teilnahmevoraussetzungen, Antragszeiträume und der Umfang förderfähiger Ausgaben unterscheiden sich jedoch je Programm und können sich jährlich ändern. Wenn Sie diesen Weg erwägen, klären Sie vor der Beauftragung bei Ihrer Handelskammer, der zuständigen kommunalen Stelle oder einer vertrauenswürdigen Steuer- bzw. KMU-Beratung, welche Programme aktuell verfügbar sind. Eine Entwicklungsfirma kann bei technischen Vorgaben für Antragsunterlagen helfen, aber weder über die Bewilligung entscheiden noch die Regeln eines Programms verbindlich auslegen.
- Worin liegt der Unterschied zwischen Eigenbau mit einem No-Code-Tool und Auslagerung?
- Eine intern oder mit einem No-Code-Tool erstellte Website hält die Anfangskosten niedrig und reicht oft für eine einfache Unternehmensdarstellung. Individuelles Design, komplexe Seitenstrukturen, eine SEO-bewusste interne Architektur und ein sorgfältig gestalteter Anfrageweg stoßen jedoch häufig an Grenzen des Werkzeugs. Maßgeblich ist, welche Aufgabe die Website erfüllen soll. Als digitale Visitenkarte genügt ein Eigenbau oft; sollen Leads und Anfragen entstehen, erzielt die Auslagerung an ein Team, das Zeit in Struktur und Konversionsweg investieren kann, meist bessere Ergebnisse.
- Welchen Produktionszeitraum sollte ich einplanen?
- Das hängt von Seitenzahl und Inhalt ab. Als Orientierung braucht eine kleine Website im Stil einer Visitenkarte meist ein bis zwei Monate, eine Website zur Leadgewinnung oder ein Relaunch zwei bis vier Monate. Ein großer Teil der Zeit entfällt auf die Vorbereitung und Prüfung von Texten und Fotos. Verzögerungen bei Ihrer Freigabe oder Materialbereitstellung verschieben den gesamten Zeitplan entsprechend. Wenn Sie schon bei der Angebotseinholung mitteilen, was Ihr Unternehmen vorbereitet und welchen Termin Sie anstreben, lässt sich ein realistischer Ablauf planen.
- Kostet ein Relaunch mehr als ein kompletter Neubau?
- Bei gleicher Größe kann ein Relaunch etwas teurer sein als ein Neubau. Hinzu kommen die Analyse der bestehenden Website, das Übernehmen der bisherigen URL-Struktur und SEO-Bewertung, die Migration von Texten und Daten sowie die Umstellung ohne Ausfall der veröffentlichten Website. Können vorhandene Texte und Fotos weiterverwendet werden, kann dies die Kosten dagegen senken. Beim Vergleich von Relaunch-Angeboten hilft es, zu prüfen, ob Bestandsanalyse und Migrationsarbeiten tatsächlich als Positionen enthalten sind.
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